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Landesgartenschau Freiburg 1986 Foto von FWTMJubiläum eines nachhaltigen Großereignisses mit 2 Millionen Besuchern
Akteure treffen sich heute in der Ökostation

Die Landesgartenschau in Freiburg wurde am 18. April 1986 er- öffnet und dauerte 178 Tage, zählte weit mehr als 3500 Einzelveranstaltungen, lockte zwei Millionen Besucherinnen und Besucher – doppelt so viele wie erwartet – und war eines der Großereignisse, die das Freiburger Stadtbild nachhaltig geprägt haben.

 

„Die Landesgartenschau in Freiburg wirkt bis heute nach“, freut sich der damaligen Landesgartenschaudirektor und heutige FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann „Durch die Umwandlung einer Industriebrache in eine Parkanlage wurde die Qualität des Wohnumfeldes nachhaltig verbessert. Und nicht zuletzt wurde mit dem Seepark ein attraktiver und beliebter Erholungsraum für die Bürger, aber auch für das ökologische und touristische Image der Stadt Freiburg geschaffen.“

 

Landesgartenschau Freiburg 1986 Foto von FWTM 2Bei der 7. Landesgartenschau in Baden-Württemberg wurde bei der Planung und Umsetzung des Seeparks durch die Landschaftsarchitekten Gisela Fleig-Harbauer und Volker Harbauer schon vor 30 Jahren besonderer Wert auf ökologische Ideen gelegt. Die Ökostation als umweltpädagogische Einrichtung zeugt bis heute von dieser Idee. Das Südufer des Flückigersee bietet zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum.

Neben der richtungsweisenden planerischen und gestalterischen Leistung war es das einzigartige Ausstellungsprogramm mit 3500 Veranstaltungen, täglich mehr als 20, die die „Gartenshow“ zur meistbesuchten Veranstaltung ihrer Art werden ließ. Mit dem Seepark schuf die Stadtverwaltung unter dem damaligen Oberbürgermeister Rolf Böhme ein gemeinsames Zentrum für den Freiburger Westen. Die Lebens- und Wohnqualität in den angrenzenden Stadtteilen wurde so erheblich gesteigert. Die Anlage der Landesgartenschau von insgesamt 35 ha ist in großen Teilen noch heute so erhalten wie damals, das Tempelchen, das Bürgerhaus, die Seetribüne, der luftkissengetragene Fußgängersteg, der Aussichtsturm und die Ökostation zeugen davon. Neben dem Stadtgarten ist der Seepark eine der beliebtesten Grünanlagen innerhalb des Stadtgebiets und wird regelmäßig von ca. 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Umgebung als Erholungsgebiet genutzt.

 

Ein umfangreiches Kunstkonzept war prägend für die Freiburger Landesgartenschau, ebenso wie die Einbeziehung von über 45.000 teilnehmenden Akteuren. Eines der umstrittensten Kunstwerke der Landesgartenschau war die Arche des ehemaligen Stadtplaners schwamm. Der alte Rheinkahn mit einem rot-weißen Haus aus Wellblech versank eine Woche nach Ende der Landesgartenschau. Man vermutete, ein Kritiker habe sie angebohrt. Vermutlich ist der Kahn aber während eines Sturms gekentert. Noch heute ruht die Arche im Flückigersee – ein beliebtes Anschauungs- und Besuchsobjekt für Taucher. Im Jahr 1990 wurde zusammen mit der Partnerstadt Matsuyama auf 3600 m² Fläche ein Japanischer Garten mit Wasserfall und Bachlauf angelegt, und somit ein weiteres Highlight für die Besucher geschaffen.

 

Heute Abend, am 18.04.2016, treffen sich die Akteure, Mitarbeiter, Aufsichtsräte und Planer der 7. Landesgartenschau in der Ökostation zu einem gemütlichen Beisammensein mit den damaligen Direktoren Bernhard Utz und Bernd Dallmann.

Pressemeldung und Fotos: FWTM

 

 

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