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Sladek Obama webDie Stromrebellen aus Schönau kämpfen international gegen Atomkraft

Als im April bekannt wurde, dass die Europäische Kommission über hohe Subventionen für ein neues AKW in Grossbritannien zu entscheiden hat, organisierten die EWS Schönau eine Protestaktion. Mehr als 16000 Bürger folgten dem Aufruf, Einwände zu formulieren und nach Brüssel zu schicken.
StoerfallDoch die Vertreter der Atomindustrie, hier vor allem die Éléctricité de France (EDF), scheinen gute Lobbyarbeit gemacht zu haben. Kurz vor seinem Ausscheiden will EU-Wettbewerbskommissar Almunía seinen Kollegen trotz aller wirtschaftlichen, ökologischen und juristischen Bedenken ein Ja für Hinkley Point abringen. Einzig die Regierung Österreichs opponiert konsequent gegen diese Pläne und ist sogar bereit, deswegen vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen.
Kraft des SuedensDie aus einer Anti-Atom-Bürgerinitiative hervorgegangenen EWS Schönau sind nicht nur ein streng ökologischer Stromversorger, sondern beteiligen sich auch an politischen Diskursen. So forderte die EWS-Vorstandsfrau und Umweltpreisträgerin Ursula Sladek die EU-Kommissare in einem offenen Brief dazu auf, gegen die Staatshilfen für Hinkley Point zu stimmen.
Den Ausbau der Erneuerbaren Energien treiben die EWS mit ihrem Sonnencent-Förderprogramm und über das europäische Energiegenossenschaften-Netzwerk REScoop voran. Informationen darüber finden Sie unter www.ews-schoenau.de

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