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paper GermanDas Buch "Paper German" handelt vom täglichen Leben von afrikanischen Migrant*innen und deren Kindern in der dritten und vierten Generation, die in Deutschland und Zentraleuropa leben. Es beschreibt die Herausforderungen, denen sich Menschen mit diesem Migrationshintergrund stellen müssen: Chanchengleichheit, Beschäftigung, Bildung und Chancen im Leben aus der Sicht eines hier lebenden Nigerianers. Der Autor Peters Omoregbe deckt viele Zusammenhänge aus seiner Sicht auf und beschreibt das Leben in einer Wohlstandsgesellschaft aus seiner Warte. Dabei stellt er eine Ungleichbehandlung zwischen "echten" Deutschen und "Papier-Deutschen",

... also Menschen anderer Herkunft, die einen deutschen Pass innehaben, fest.

Er kritisiert Deutschland, bekannt für Friedensinitiativen und Kämpfer für Menschenrechte auf der ganzen Welt, als ein Land in dem Menschen anderer Hautfarbe es schwer haben, als Deutsche anerkannt zu werden. Dabei sind die Ausgrenzungen "Kleinigkeiten", die aber kumuliert einen großen Einfluss auf das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Erbe der Migrant*innen, die nun Deutschland ihre Heimat nennen, haben.
Es ist gut mal die Perspektive zu wechseln und sich die Kritik anzuhören, wenn auch sich die Frage stellt, warum in diesem Buch die Verhältnisse in Amerika so gelobt werden. Es ist durchaus sehr empfehlenswert, um mal über den Tellerrand hinauszuschauen.

G.O.

 

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