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"A commonplace is not a cliché": Perspektiven auf Öffentlichkeiten, asynchrone Allgemeinplätze und infrastrukturelle Intimitäten

Veranstaltung

Titel:
"A commonplace is not a cliché": Perspektiven auf Öffentlichkeiten, asynchrone Allgemeinplätze und infrastrukturelle Intimitäten
Wann:
Sa, 10. Juli 2021
Kategorie:
Fortbildung
Aufrufe:
374

Beschreibung

Symposium und Workshops
Vortragende: Mirela Baciak, Christoph Chwatal, Elke Krasny, Sven Lütticken, Viktor Neumann, Karina Nimmerfall, Lisa Stuckey, Simon Strick, Karen van den Berg

Konzipiert von Christoph Chwatal & Lisa Stuckey

Workshop-Leitende: Hanne König & Claudia Barth, Lou von der Heyde & Daniel Vollmer

Im Rahmen der Biennale für Freiburg und in Kollaboration mit der HfG Karlsruhe

In Folge der 1968er-Bewegungen wurde gegen das Establishment gerichtete Raumproduktion mit der Versammlung und körperlichen Ko-Präsenz im urbanen Raum assoziiert. Zum einen fand dies seinen Ausdruck in radikaldemokratischen Theorien und daran anknüpfendem (ästhetischen) Aktivismus. Zum anderen bedeutete es ein zunehmendes Verlassen des künstlerischen Studios. Sogenannte Post-Studio Praktiken sind auch ein Ausgangspunkt der Biennale für Freiburg. Daran anknüpfend fragt das Symposion nach Öffentlichkeiten und ihrem Entzug, der Konzeptionen asynchroner Zeitlichkeiten und der Konstruktion anderer Genealogien etwa über Genre-Appropriationen und emanzipative Referenzierungsweisen. „Friendship“, so Jacques Derrida in den 1980er Jahren, „resembles an appeal because it makes a sign toward the future: be my friends.“ Sofern diesem Appell aktuell neue Dringlichkeit zukommt, verlangt dies, sich auf transformierende Allgemeinplätze zu sensibilisieren. Damit sind sowohl die buchstäblichen gemeinschaftlichen Güter (siehe u.a. „critical commons“ Debatte) als auch rhetorische Topoi gemeint. Denn, wie Barbara Cassin schreibt: „A commonplace is not a cliché, it is a bank, a stock, a tank of available arguments and a place in which to seek, find and invent arguments […].”

Szenografie: Gestaltung durch Diane Hillebrand
Filmscreening: Michel Auder, May ´68 in ´78 (1978/2019) EDITED BY Michael Stickrod

Anmeldungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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