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Termine

Arbeitskreis Migration und Entwicklungspolitik - BEGRIFFE, DIE UNS BESTIMMEN – WO STEHEN WIR?

Veranstaltung

Titel:
Arbeitskreis Migration und Entwicklungspolitik - BEGRIFFE, DIE UNS BESTIMMEN – WO STEHEN WIR?
Wann:
Di, 1. Dezember 2020, 19:00 h - 21:30 h
Wo:
,
Kategorie:
Migration/Interkultur
Aufrufe:
115

Beschreibung

BEGRIFFE, DIE UNS BESTIMMEN – WO STEHEN WIR?
Zuschreibung // Eigenbestimmung // Positionierung // Unsicherheit // Definitionsmacht?! Bio-Deutsche, Menschen mit Migrationshintergrund/mit migrantischen Wurzeln, Weiße Deutsche, Weltbürger*innen, Migrant*innen, People of Color (PoC), Diaspora, Länder aus dem Globalen Süden oder Norden, und viele mehr – gerade im entwicklungspolitischen Diskurs wurden in den letzten Jahrzehnten viele Begrifflichkeiten und Zuschreibungen immer wieder „weiterentwickelt“. Referierende Migrant*innen aus verschiedenen Teilen der Welt und Teilnehmer*innen betrachten aus unterschiedlichen Sichtweisen die jeweiligen Zuschreibungen, Rechtfertigungen und Positionierungen, von denen die entwicklungspolitische Landschaft geprägt war und es immer noch ist. Gemeinsam möchten wir Begriffe reflektieren und  (ver-)lernen.

Dieses Mal beschäftigt sich der Arbeitskreis unter dem Titel Am Rand ist genügend Platzunter anderem mit Begriffen, mit denen die Mehrheitsgesellschaft Minderheiten definiert. Auf diese Weise werden verschiedene Gruppen marginalisiert – sie haben nicht zuletzt durch diese Platzierung häufig gesellschaftliche Hürden zu überwinden und schlechtere Startchancen, wie beispielsweise im Berufsleben. Dies gilt auch für jüdische Menschen und Menschen mit Romani-Hintergrund. Sie gehören zudem zu einer historisch verfolgten Minderheit und sind bis heute mit vielen Vorurteilen behaftet. 

Mit unserer Referentin Chana Dischereit wollen wir einerseits über ihre Tätigkeiten im Landesverband Deutscher Sinti und Roma in Baden-Württemberg und andererseits über ihr ehrenamtliches Engagement reden. Sie wird uns über den zivilgesellschaftlichen Widerstand der Minderheit der Sinti und Roma berichten, der schon in den 70er-Jahren seinen Ausdruck in der Gründung einer Bürgerrechtsbewegung fand, ebenso wie über Allianzen mit jüdischen Personen. Was bedeutet dies für die Netzwerk- und Bildungsarbeit und wie können Erfahrungen gegenseitig genutzt werden? Diese und weitere Fragen werden im Arbeitskreis am 1. Dezember 2020 diskutiert.

Wichtige Hinweise: Als Videokonferenz-Dienst wird ZOOM verwendet. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie den Link zur virtuellen Teilnahme. Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte an unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.forum-der-kulturen.de/alle-termine/


Veranstaltungsort

Standort:
online
Land:
Germany
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